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Europäisches Familienforum 9.-11.Dezember 2011 in Rottenburg 14.12.2011
Über Hundert internationale Vertreter aus 20 christlichen Gemeinschaften und Bewegungen, die im ökumenischen Netzwerk „Miteinander für Europa“ verbunden sind und sich besonders in Ehe- und Familienarbeit engagieren, trafen sich vom 9.-11. Dezember 2011 im Schönstatt-Zentrum Liebfrauenhöhe in Rottenburg-Ergenzingen zu einem Europäischen Familienforum „Miteinander Ja zu Ehe und Familie“. Vorbereitet wurde das Treffen von Mitgliedern des CVJM, der Fokolar-Bewegung, der Schönstatt-Familienbewegung und der Ehe-Initiativen. Das Europäische Familienforum diente im Blick auf die am 12. Mai 2012 in Brüssel stattfindenden dritten europäischen Veranstaltung des ökumenischen Netzwerkes „Miteinander für Europa“ der Vorbereitung und endete mit einer „Rottenburger Erklärung für Ehe und Familie“, die in die Botschaft der Veranstaltung in Brüssel einfließen und die vor allem Politikern und Verantwortlichen der Gesellschaft vorgestellt werden soll. Die Rottenburger Erklärung, die von den anwesenden Teilnehmern unterzeichnet wurde, beinhalte 6 ausformulierte Überzeugungen zu Ehe und Familie, die an die Gesellschaften aller europäischen Staaten gerichtet sind. Dokumente zu diesem Forum sind unter „Aktuelles“ und „Download“ auf dieser Homepage zu finden.

Eine erste Familie aus Polen 12.10.2010
Bei der letzten Sitzung der Leitung der Gemeinschaft, wurde die erste Familie aus Polen zum Postulat im Institut der Schönstattfamilien zugelassen. Familie Ramolla verbringt mit ihren beiden Töchtern zurzeit ihren Urlaub in Schönstatt und wohnt in Haus Nazareth. In einer feierlichen Heiligen Messe im Heiligtum des Institutes wurde sie in das Postulat aufgenommen. Damit verbindet sich der Wunsch, dass noch weitere Familien in Polen oder polnische Familien, die in Deutschland wohnen, ihre Berufung zum Institut der Schönstattfamilien entdecken. Pater Marcel wies in seiner Predigt darauf hin, dass das wirklich Große in der Welt sehr oft, sehr klein begonnen hat. Unser Dank gilt allen, die sich für die Gründung des Institutes der Schönstattfamilien in Polen einsetzen.

Gebete Online 26.05.2010
Immer mehr Menschen wenden sich mit Ihren Anliegen und Bitten online an die Gottesmutter im Heiligtum der Familien. Von hier aus schenkt die Gottesmutter besonders gerne alle Gnaden für di e Ehe und Familie. So beziehen sich die Bitten immer wieder auf Schwierigkeiten der Ehepartner miteinander und Fragen der Erziehung. Aber auch das Verhältnis der Generationen zueinander oder die Bitte den richtigen Ehepartner zu finden,werden der Gottesmutter vorgetragen. Der Anbetungskreis des Institutes der Schönstattfamilien nimmt alle diese Anliegen mit in sein fürbittendes Gebet. Die Gebetsanliegen kommen aus mehr als 17 Ländern. (BN)

Kein spiritueller Hochseilgarten 29.04.2010
... sondern konkrete Anregungen für die christliche Prägung der Ehe, gab es beim Treffen von 34 Verantwortlichen aus unterschiedlichen Christlichen Bewegungen (Equipe Notre Dame, CVJM, Jugend einer Mission, Familie mit Christus, Team-F., Fokolare und andere). Gastgeber war dieses Mal die Schönstatt-Familienbewegung im Haus der Familie, Berg Nazareth – Schönstatt. Ehe und Familie bläst ein harter Wind ins Gesicht, aber sie ist kein Auslaufmodell. Im Gegenteil: die Sehnsucht nach geglückten, stabilen und verlässlichen Beziehungen ist so groß wie nie. Studien belegen, dass stabile Partnerschaften zu mehr Lebenszufriedenheit und Gesundheit führen und den Krankenkassen Leistungen ersparen können. Die Ehe-Initiativen wollen Ehe und Familie stärken und bieten bundesweit Eheseminare, Eheberatung, Elternschulen und Erziehungskurse an. Sie wirken in die Gesellschaft hinein und arbeiten an einem Klimawandel für Ehe und Familie. Zum ersten Mal traf man sich auf Berg Nazareth im Haus der Familie in Schönstatt. Schon die Begrü-ßung war herzlich, da sich ein großer Teil der Teilnehmer bereits von den zweimal jährlichen Treffen kannten. Elisabeth und Bernhard Neiser, Institut der Schönstattfamilien, begrüßten die Teilnehmer und wiesen auf die besonderen Geschenke hin, die Gott an den Schönstattzentren schenken will. Unter den Stichworten „Heimat suchen“, „zur Mitte finden“ und „Hoffnung schenken“ lernten die Gäste die drei Wallfahrtsgnaden kennen. „Damit die Hoffnung lebt“ so lautet das Motto des diesjährigen Ökumenischen Kirchentages und dieses Motto stand auch über den beiden Tagen auf Berg Nazareth. Ehepaar Endres führte in eine Bibelbetrachtung eines Abschnittes aus dem Petrusbrief ein (1. Petrus, 1,3-9,13). Die Gedanken wurden spontan ergänzt durch einzelne Teilnehmer, wie es der Geist eingab. Nach wenigen Minuten war eine spirituelle Atmosphäre entstanden, die eine Einheit im gemeinsamen Blick auf Christus vermittelte. Es folgte ein Austausch über das, was die einzelnen Gemeinschaften zurzeit bewegt. Auch bei diesem Austausch war das Wirken des Heiligen Geistes in bunter Vielfalt zu spüren. Mit großer Offenheit wurden Freuden, Leiden und Hoffnungen geteilt. Dann wurden unterschiedlichste Veranstaltungstypen und die jeweiligen Erfahrungen, die damit gemacht wurden, vorgestellt. Zwei große gemeinsame Projekte wurden näher beleuchtet: 1. Der Ökumenische Kirchentag Franz-Adolf und Angelika Kleinrahm, Familien mit Christus, hatten die Koordination der Projekte aus dem Teilnehmerkreis und die Verhandlungen mit dem Kirchentag übernommen. Durch die vernetzte Arbeit wurde erreicht, dass von 98 Angeboten im Bereich Ehe und Familie 22 aus dem Kreis der Eheinitiativen ins Programm aufgenommen wurden 2. Die Marriage Week Sabine und Siegbert Lehmpfuhl, Team-F., berichteten in ihrer originellen und frischen Art von der Entwicklung der Marriage Week. Die erste Marriage Week-Woche in Deutschland 2009 erreichte 15.000 Menschen. 2010 gab es eine Steigerung um mehr als 30%, d.h. 20.000 Personen nahmen an Veranstaltungen der Marriage Week teil. Viele originelle Aktionen sind in dem Anliegen, Ehe zu stärken, entstanden. So gab z. B. ein Baumarkt gab in dieser Woche soviel Prozent Rabatt, wie das Ehepaar verheiratet war. Manche hatten Schwierigkeiten, zum Beweis die Eheringe von den Fingern zu lösen. Oder ein Juwelier polierte in der Marriage Week kostenlos Eheringe auf. Sich positiv für den Wert der Ehe einzusetzen, ist das große Anliegen der Marriage Week, an dem sich viele Gemeinschaften mit dem einbringen, was ihnen am Herzen liegt. Klaus Heizmann, Schönstatt-Familienbund, gab einen fundierten Einblick in den Stand der öffentli-chen und politischen Diskussion über die Ehe. So konnten die Teilnehmer lernen, dass es dort einfacher ist, über den „Einsatz für stabile Partnerschaft der Eltern“ als über den „Einsatz für stabile Ehen“ zu sprechen. Aufpassen muss man bei den Begriffen „Trennungsprävention“ und „Bindungskompetenz“. Zu leicht wandeln sich die Begriffe in „Trennungskompetenz“ und „Bindungsprävention“. Der zweite Tag begann im Heiligtum der Familie. Familie Wieland, ebenfalls Schönstatt-Familienbund, begeisterte die Teilnehmer mit Ausführungen, in konkreten Formen den Glauben in der Familie zu leben (Hausheiligtum), und der Vision vom Berg Nazareth als „Kompetenzzentrum für Familien“. Als Familie Wieland die Statue der Heiligen Familie umdrehte, gab es ein Staunen darüber, dass sich Maria und Josef die Hände halten. Ja – das Kind, Christus, war in der Mitte und gleichzeitig war Maria und Josef die Ehe wichtig. Das Bild von der Heiligen Familie für die gemeinsamen Anliegen des Kreises, wurde dann später immer wieder aufgegriffen. Mit originellen Zugängen und gewohntem Sprachwitz betrachtete Pater Elmar Busse einige Aspekte zur Ehespiritualität, die von den „Profis in Ehespiritualität“ sehr dankbar aufgenommen wurden. In der Mittagspause nutzten einige Gäste die Gelegenheit, dem Gründer der Schönstattbewegung im Pater-Kentenich-Haus und am Gründergrab zu begegnen. In der Abschlussrunde äußerte ein Teilnehmer eine gewisse Spannung, die darin liegt, dass sich der Kreis auf die Ehe konzentrieren. Wie wir hier in Schönstatt sehen, gehört die Familie – also auch die Kinder – mit dazu. Diese Spannung wurde gelöst durch den Begriff der „organischen Einseitigkeit“. Um eine Anliegen stärker in den Vordergrund zu stellen, kann es hilfreich sein, dieses einseitig zu betonen, ohne die Zusammenhänge aus den Augen zu verlieren. In Arbeitsgruppen wurde dann diskutiert, an welchen Schwerpunkten der Kreis weiter arbeiten soll und ob sich konkrete Aktionen anbieten, die Ehe zu stärken. Eine ständige Frage ist, wie der reiche Schatz an unterschiedlichen Charismen miteinander geteilt werden kann. Beim nächsten Treffen wird es einen Austausch darüber geben, wie ressourcenorientiert mit Eheleuten gearbeitet werden kann. Von Schönstatt aus wird dann das Thema „Eheideal“ ein wesentlicher Beitrag sein. Mit großer Herzlichkeit verabschiedeten sich die Teilnehmer von einander. Man war sich wieder ein Stück näher gekommen und das wird als sehr bestärkend wahrgenommen. Elisabeth & Bernhard Neiser

Paulus ohne Schwert 14.04.2010
Als wir am Dienstag den 13. April gegen 17:30 Uhr ins Heiligtum der Familien kamen, stand die Figur des Hl. Paulus auf dem Altar – allerdings ohne Schwert. Offensichtlich wurde das Schwert gestohlen. Am Mittwoch hat dann die Polizei den Diebstahl aufgenommen. Die Kerzenständer standen nicht an der Stelle, wo sie sonst stehen, und ein Polizeibeamter fand Fingerabdrücke auf einer Kerze. Diese war offensichtlich umgefallen und wurde vom Dieb wieder aufgestellt. Da das Heiligtum seit 9 Uhr offen war, muss das Schwert im Laufe des Dienstags gestohlen worden sein. Wir bitten um sachdienliche Hinweise (0261/6710101 Familie Neiser). Der Neuwert des Schwertes beträgt ca. 1.500 €. Eventuell wird das Schwert auch bei eBay angeboten. Auch in diesem Fall bitten wir um die Mithilfe. Das Hl. der Familien bleibt vorläufig geschlossen, bis das weitere Vorgehen mit den Verantwortlichen besprochen wurde. Im Haus der Familie ist ein Schlüssel hinterlegt, der dort geholt werden kann. Es ist empfehlenswert vorher telefonisch Kontakt aufzunehmen (0261/64006-0). Vallendar / Schönstatt 14. Apr. 2010 Elisabeth & Bernhard Neiser

“Ein familienhafter Sonntag”- Deine Familie ist wertvoll! 27.08.2009
Unter diesem Motto hat die Schoenstattfamilie am 23. August in Tuparendá (Paraguay) ein grosses Treffen für Familien veranstaltet, an dem alle drei Gliederungen der Familienbewegung wie auch andere kirchliche Bewegungen und Stiftungen, die für Familien arbeiten, mitwirkten. Es waren wunderschöne Augenblicke, wo wir als kleine Institutsgemeinschaft in Paraguay uns als „Familie von Familien“ erleben durften, mit den Ehepaaren des 1. Kurses die dabei sein konnten und auch mit denjenigen, die uns mit ihrem Gebet begleitet haben. Es war eine himmlische Erfahrung, bei der etwa 7.000 Personen teilgenommen haben. Es gab 30 „Familien-Zelte“, die je nach Thematik und von der jeweiligen Gliederung oder Bewegung gestaltet und ausgestattet wurden. Es gab interaktive Workshops von 40 Minuten und verschiedene Aktivitäten für Kinder, Ausstellungen und einen herrlichen Gottesdienst zum Abschluss, wo wir Maria als „Königin der paraguayischen Familien“ unter dem neu errichteten Dach der künftigen „Santa Maria de la Trinidad“ – Kirche krönten. Diese Initiative, gemeinsam mit anderen Gemeinschaften wie Opus Dei, Camino Neocatecumenal, Encuentro Matrimonial, Charismatische Erneuerung, unter anderen, für die Familien zu arbeiten, war eine Bewegende Erfahrung. Vor dem Treffen gab es sogar Werbung in Presse und Fernsehen. Eine besondere Gegebenheit war auch die Teilnahme von P. José Manual López Herrero aus Chile (79 Jahre), der sein Zeugnis als Werkzeug bei der Gründung Schönstatts in Paraguay ablegte, die vor 50 Jahren stattfand und wo auch P. Esteban Uriburu (+) und P. Hernán Alessandri (+) mitgewirkt hatten. Das Thema, das wir als Institutsgemeinschaft ausgewählt haben, war „Ehe: eine begeisternde Berufung“. Wir hatten zwei Workshops von je 40 Minuten angeboten, an dem viele Leute teilnahmen. Sowohl vor Beginn wie auch zum Abschluss gab es musikalische Begleitungen von Marcelo Prono, was auch entscheidend war um Leute „anzulocken“. Unser Zelt hatte eine strategische Lage: neben dem Kinderspielplatz und den Essbuden... und vor dem Weg zum Heiligtum.... Von unserem Hausheiligtum „Coenaculum“ aus, Daniela und Antonio Peralta Paraguay

Nachrichten aus Maringá - Brasilien 03.07.2009
Wir möchten mit euch eine grosse Freude teilen: gestern, am 28. Juni, waren wir, Familien Melquíades, Mozzato, Nassif und P. Ignacio Cruz in Maringá, um bei einem Treffen für neue Ehepaare der Familienliga mitzuhelfen. Von insgesamt 90 Personen, die teilnahmen, gab es 28 neue Ehepaare. Sie waren alle sehr glücklich und haben den Wunsch geäussert, künftig in den Gruppen, die sich bilden werden, aktiv teilzunehmen. Das Treffen begann um 08:30 Uhr und endete mit der Hl. Messe um 17:00 Uhr. Die Schönstattfamilie von Maringá hat eine tolle Arbeit geleistet. Die Familienliga brachte das Eröffnungsgebet, die Lieder, kümmerte sich um den Schmuck, die Souvenirs, die Mahlzeiten, alles mit grosser Liebe. Die Schönstattjugend half in der Betreuung der Kinder. Es war ein gesegneter Tag (sogar die Sonne schien nach mehreren Regentagen). Familie Mozzato sprach glänzend über die Bedeutung einer Schoenstattfamilie; P. Ignacio sprach über das Werden der marianischen Heiligtümer und des Schönstattheiligtums und wir erklärten, warum wir sie alle einladen wollten, um Mitglieder unserer Schönstattfamilie zu sein. Es gab Gruppenarbeit und Plenum. Alle haben daran aktiv teilgenommen. P. Ignacio war erstaunt und glücklich über die dinamische Entwicklung der Bewegung in Maringá! Wir danken der MTA und unserem Vater für diesen gesegneten und gnadenreichen Tag! Durch unser Ideal verbunden, Beto und Bernadete Nassif (5.Kurs Brasilien)

Jiri Stejskal erhält Papstorden 05.06.2009
Am Montag den 9. Februar erhielt Herrn Jiri Stejskal, vom 1. Tschechischen Kurs, aus der Hand von Bischof Dominik Duka in Hradec Kralove den Orden des „Heiligen Papstes Silvester“. Mit dem Orden wurde seine Arbeit für die Kirche in der Diözese und in seinem Heimatland gewürdigt. Herr Stejskal ist seit 1993 Diözesan-Caritas-Direktor und hatte bereits 2003 die Auszeichnung „Pro Ecclesia et Pontifece“ von Johanne Paul dem II übereicht bekommen.

Familie SEVILLANO: Auszeichnungen des spanischen Militärbischofs 05.02.2009
Am 29. Januar 2009, in der Militärbischöflichen Kirche in Madrid, wurde eine Eucharistie gefeiert, unter dem Vorsitz des Erzbishofs und der Begleitung von 60 Militärgeistlichen. Der Bishof erwähnte in seiner Predigt den Friedensgruss von Papst Benedikt XVI. zum Weltfrieden und die Rolle der Militäre als Friedensstifter. Er gedachte auch der spanischen Militäre, die im Ausland sich im Dienst des Friedens einsetzen. Nach der heiligen Messe wurden die Ehrenkreuze der „Cruz Fidelitas“ verliehen, die geschaffen wurden, um Leute auszuzeichnen, die sich hervorragend für die Kirche im Rahmen des militärischen Erzbistums in Spanien eingesetzt haben. Diese Auszeichnung wurde 12 Personen verliehen, darunter Militären und Zivilisten. Diesmal wurde sie auch zum ersten Mal einem Ehepaar verliehen, und zwar unserem Ehepaar Ángel Sevillano Queipo de Llano und Teresa Mazón Born, Mitglieder des 3. iberischen Kurses unseres Familienverbandes, aufgrund ihrer Tätigkeit während des militärischen Aufenthaltes in Mons, Belgien. Dort haben sie den Kaplan in seiner pastoralen Arbeit tatkräftig unterstützt und erteilten auch Katechese für viele Kinder –und Jugendgruppen, die aus den etwa 80 dort ansässigen Militärfamilien stammen.

Vor 30 Jahren: erstes Kursführertreffen 12.06.2008
Am 16. und 17 Juni 1978 hat das erste Kursführertreffen unserer Gemeinschaft im Haus Nazareth stattgefunden. In diesem Jahr 2008 feien wir also nicht nur die Jubiläen 60-40-20, sondern auch ein Jubileum 30 !! Anwesend waren damals (von rechts nach links im Bild): Ehepaar HIRSCHLE vom Kurs Ancilla Patris, Ehepaar SCHNELLE vom Kurs Filia Patris, Herr KELLNER vom Cor unum-Kurs, Ehepaar WEHRLE als Generalkursführerfamilie, Ehepaar ZIMMERLI vom Magnifikat-Kurs und Herr DEFRANCESCO vom Kurs Consors Christi Paschalis (seine Frau ist leider nicht darauf, vielleicht hat sie photographiert). Bei dieser Tagung hat P. Mosbach zwei Grundsatzreferate über die offizielle und freie Gemeinschaft gehalten. Er hat dabei die Eigenart jeder einzelnen Gemeinschaft herausgestellt, sowie ihr gegenseitiges Zusammenspiel. Danken wir der MTA für den Einsatz dieser ersten Ehepaare und für ihre Treue und bitten wir den Heiligen Geist um den Beistand für unsere Arbeit als Hirten unserer Kurse.

Eine Million Kinder beten den Rosenkranz 09.06.2008
(EBN) Die Idee ist einfach und wer von der Macht des Gebetes überzeugt ist, der ahnt, welche Gnadenfülle hier in Bewegung gesetzt wird. Möglichst viele Kinder rund um die Welt sind eingeladen, am 18. Oktober um 9 Uhr für Einheit und Frieden in der Welt den Rosenkranz zu beten. Die Idee kam auf beim Gebet an einem Bildstock der MTA in Caracas. Sie wurde vom Zentralkomitee der venezuelanischen Katholiken übernommen und gefördert. Kirche in Not unterstützt finanziell und hilft bei weiteren Verbreitung des Projekts. Familie Blumers vom Institut der Schönstattfamilien war bei der Konzeption und Einführung des Projektes wesentlich mitbeteiligt. Damals lebten sie noch Caracas. Heute sorgen sie von Moskau aus für die weltweite Verbreitung der Idee. Das Begleitmaterial 2008 wurde bereits in 7 Sprachen übersetzt. An Tschechisch, Polnisch und Arabisch wird noch gearbeitet. Die arabischen Schriftzeichen sind dabei eine technische Herausforderung. Eltern und Mitarbeiter in Pfarreien, Kindergärten und Schulen sind eingeladen, sich an diesem Anliegen zu beteili-gen. Über Kirche in Not oder bei cnl.online.ms kann Material angefordert werden. Wir freuen uns über jeden Helfer. (Siehe Artikel „Eine Million Kinder beten“ im Downloadbereich) Weitere Informationen findet man unter Deutsch: www.million-kinder-beten.net Englisch: www.million-kids-praying.net Spanisch: www.million-de-ninos-rezando.net Französisch: www.million-enfants-prient.net Portugiesisch: www.million-de-criancas.net Italienisch: www.millione-di-bambini-net Russisch: www.million-detei.net

Jubiläum – Brief von Santa Maria – Feier in Santa Maria 17.04.2008
Die Feierlichkeiten fanden am 11., 12. und 13. April statt und unsere Gemeinschaft war mit 17 Familien vertreten. Am 12. April um 13:30 Uhr haben sich alle Verbandsfamilien im Gründerzimmer eingetrof-fen, wo unser Vater den Brief aus Santa María geschrieben hat. Durch das Adressen-verzeichnis haben wir uns mit allen Verbandsfamilien weltweit verbunden gefühlt. Es wurden auch je eine Familie vom Bund und Liga eingeladen, um gemeinsam als Familienwerk unseren Einsatz für die Sendung dieses Briefes aus Santa Maria in unserem Familienleben zu erneuern. Als Symbol dieses Aktes wurde ein Stein in die Mitte der Krone eingesetzt am Bild der Gottesmutter, die von unserem Institut durch den 2. brasilianischen Kurs im Rahmen der 50. Jubiläumsfeier des Briefes aus Santa Maria gekrönt wurde. Am Nachmittag des 12. April gab es eine Betrachtung über den Brief aus Santa Maria und Familien von Bund und Verband haben Lebenszeugnisse über ihre Hausheiligtümer gebracht. Am Abend, gegen 19 Uhr, in Gegenwart des Apostolischen Nuntius in Brasilien, D. Lorenzo Baldisseri, wurde eine Gedenkstätte eingeweiht, die gemeinsam von Familienliga, -Bund und -Verband entworfen wurde, damit der Brief aus Santa Maria eine stärkere Bedeutung be-kommt, im Vorgarten des Zimmers, in dem unser Vater den Brief verfasst hat. Der Text des Briefes ist in Hochrelief auf Bronze geschrieben, damit alle es lesen können und den Auftrag „heilige Schönstattfamilien-Inseln“ zu bilden, in ihr Herz nehmen können. Vom Schatten des Heiligtums von Santa Maria aus erflehen wir für alle Familien unseres in-ternationalen Institutes die besonderen Jubiläumsgnaden der MTA, damit jedes Haus unserer Familien ein echtes Lebens- und Erziehungszentrum nach dem Vorbild der Heiligen Familie von Nazareth wird. In Curitiba, unserer Heimat, werden wir am 15. April um 20 Uhr, gemein-sam mit Liga, Bund und Verband eine Feier begehen, als Dank für das große Geschenk, das wir als Werkzeug zur Gestaltung unserer Familien von unserem Vater bekommen haben. (Alberto und Terezinha Gomig)

Jubiläum – Brief von Santa Maria – in Schönstatt 17.04.2008
Am 15. April abends trafen sich Familien und Gäste aus verschiedenen Schönstatt-gemeinschaften zur Hl. Messe im Heiligtum der Familien. Unter ihnen waren mehrere Familien des Familienbundes. Es waren so viele Personen gekommen, dass im Heiligtum nicht genügend Platz für alle war und einige auf den Bänken vor dem Heiligtum saßen. In seiner Festpredigt verdeutlichte Pater Boll einzelne Punkte aus dem Brief von Santa Maria und wies hin auf die Bedeutung des Familienwerkes, wie sie vom Gründer gesehen wurde. Nach der Predigt wurden neue Bilder von Hausheiligtümern in das Netz eingeknüpft. Nicht nur der Brief von Santa Maria, sondern auch der Regen, der gegen Ende der Hl. Messe einsetzte, erinnerte an Brasilien. Im Anschluss an den Gottesdienst waren alle zu einem klei-nen Imbiss ins Haus der Familie eingeladen. Dort gab es gemeinschafts-übergreifende, ange-regte Gespräche in einer frohen und familienhaften Atmosphäre. In einer stillen Zeit konnten die Gäste die Originalstimme von Pater Kentenich hören, als er 1967 beim Jubiläum in Da-chau den Brief von Santa Maria vorlas. (E&BN)

Neuvernetzung 17.04.2008
Im Rahmen der Hl. Messe zum Jubiläum des Briefes von Santa Maria wurden neue Bilder von Hausheiligtümern in das Netz im Heiligtum der Familien eingeknüpft (siehe www.schoenstatt.de „Neuvernetzung“). Alle Bilder, die bisher in den Netzen eingeknüpft waren sind nun in einer „Schatzkiste“ vor der Kommunionbank zu finden. Durch die vielen Bilder der Hausheiligtümer wird das Heiligtum der Familien in Schönstatt zum Knotenpunkt eines unsichtbaren Netzes, das alle Hausheiligtümer auf der Welt miteinander verbindet. Von diesem Heiligtum dürfen wir besondere Gnaden für unsere Ehen und Familien erwarten. Aus aller Welt werden per e-mail Gebete und Anliegen zu diesem Heiligtum geschickt (http://www.schoenstatt-familien.de/de/geistliches_zentrum/wir_beten_fuer_sie.php) (E&BN)

Heimgang von Cäcilia Kintscher 04.04.2008
„An Vaterhand ins Heimatland“ war für Frau Kintscher in den letzten Wochen ihrer schweren Krankheit das Lieblingsgebet. Sie wurde in allen Situationen ganz Kind mit einer großen Liebe zum Vater. Damit lebte sie unser Kursideal: „Kind des Vaters im sieghaft frohen Glauben des Gründers“. Cäcilia Kintscher war mit ihrem Mann bei der ersten Tagung des angehenden 2. Kurses im August 1968 in Metternich dabei. Damals hatte der Kurs noch eine Begegnung mit dem Gründer Pater Joseph Kentenich auf Berg Schönstatt. Seine Worte und die vielen kleinen Vatererlebnisse mit ihm in der Runde unserer Familien und Kinder sind uns ein Vermächtnis. Cäcilia Kintscher schrieb in ihrem letzten Bericht: „Im August 2008 werden es 40 Jahre, dass Herr Pater uns (dem Kurs) wegweisende Worte sagte. Betrachten wir öfter seine Worte: ‚Da ist es sehr wertvoll, dass wir zusammenhalten!’ Er selbst hat keinen Vater erlebt und schenkt der Welt ein so ideales Vaterbild, ganz geführt vom liebenden Vatergott. Versuchen wir alles unserem Vater zu schenken, jede Not, jede Sorge, jede Krankheit.“ – In den letzten Tagen ihrer Krankheit war sie dem Kurs so nah mit ihren Telefonaten. Immer wieder freute sie sich über unser schönes Kursideal, das sie verinnerlichte. Der Kurs bedeutete ihr viel. Sie brachte durch ihre Fröhlichkeit und durch ihre oft spontanen Ideen viel Leben in den Kurs. Die Höhepunkte unseres Kurslebens wie die Kursweihe und unsere Fahrten nach Cambrai, Dachau, Gymnich und Rom sind mit vielen schönen Erlebnissen mit ihr verbunden. Sie selbst konnte mit ihrem Mann 1999 zum Jubiläum nach Chile fliegen. Beeindruckend für sie und ihren Mann war der Besuch in Milwaukee. Und von da brachte sie das Bildchen mit, das so sehr ihre Kindeshaltung ausdrückt. Wir dürfen vertrauen, dass sie vom Himmel aus in Liebe auf unseren Kurs schaut. Das Vaterwort „Wir müssen zusammenhalten!“ wird uns in nächster Zeit begleiten und besonders ihren lieben Ehemann Herbert einschließen. Als Kurs danken wir Cäcilia Kintscher für ihre Fröhlichkeit und Herzlichkeit, für ihr Leiden und Opfern und besonders für ihr gelebtes Kindsein. In unserem Kursweihegebet beten wir: „Du hast uns erwählt, dir Werkzeug zu sein und als Kind des Vaters im sieghaft frohen Glauben des Gründers den Familienverband mitzubauen. Dankbar stellen wir uns für diese Sendung zur Verfügung. Gebrauche unseren Kurs und sichere durch unsere Inscriptio den Kursgemeinschaften des Verbandes für alle Zeiten die echte Kindeshaltung im sieghaft frohen Glauben des Gründers.“ Dazu war ihr Leben und Sterben ein Beitrag. (Im April 2008 Wolfgang und Erna Kaletta)

Kursweihe des II. Tschechischen Kurses 13.01.2008
Am 24.11.2007 hat der II. Tschechische Kurs durch ihre Kursweihe ihr Kursideal in die Hände der Gottesmutter im Heiligtum in Rokole gelegt. Ihr Ideal ist „Geschmack des Lebens in Fülle“, im Lateinischen „SAPOR VITAE PLENAE“. Der Weg der Idealsuche war nicht ganz einfach. "Wir sind eine Kursgemeinschaft von jungen Menschen mit unterschiedlichen Wurzeln, Grenzen und Interessen. Trotzdem sind wir relativ leicht zu unserem Kurssatz „Offene, frohe Familie auf dem Weg zu Gott das göttliche Leben bringend“, der unsere Werte zum Ausdruck bringt, gekommen. Aus diesem Satz ist nach längerer Diskussion unser Ideal „Geschmack des Lebens in Fülle“ entstanden. „Geschmack des Lebens“ heißt für uns Geschmack des göttlichen Lebens, das uns in jedem Augenblick von Gott geschenkt wird. Es ist „Alfa und Omega“ alles Seins. Es ist Gegensatz zum Leben aus der Leere, aus dem Luxus, dem Konsum und der menschlichen Gleichgültigkeit. Vorbild ist die Gottesmutter als Immaculata. Sie ist das Bild des vollkommenen-paradiesischen Menschen, der die natürliche Welt und den Alltag mit der übernatürlichen, göttlichen Welt harmonisch verbindet." Bei der Kursweihe waren Pater Boll, Familie Beck und H. Neiser dabei. Schwester Anna begleitet das Noviziat. (AK)

Doktorarbeit zur Idealpädagogik Schönstatts 26.06.2007
Frau Dr. Jitka Crhová aus Brünn/Tschechien (zusammen mit ihrem Mann Mitglied des 1. tschechischen Kurses im Institut der Schönstattfamilien) hat ihr Promotionsstudium erfolgreich abgeschlossen. Am Institut für christliche Erziehung in Olmütz hatte sie Ihre Doktorarbeit mit dem Titel: „Schönstatt-Idealpädagogik im Erziehungsvorgang und Apostolat des Institutes der Schönstattfamilien und deren Beitrag zum Dienst an der Kirche“ eingereicht. Ein Vergleich mit aktueller Religionspädagogik bestätigt in überraschendem Ausmaß große Übereinstimmungen mit der um Jahrzehnte älteren Schönstattpädagogik von Pater Josef Kentenich. Die Zusammenfassung der Arbeit in deutscher Sprache steht als Download bereit. (BN 26.6.07)
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